Umfang besser einschätzen
Wir prüfen, welche Konten, Geräte, Systeme oder Daten nachweisbar betroffen sind und wo aufgrund fehlender Spuren Unsicherheit verbleibt.
LOCKVEILIT-FORENSIK FÜR UNTERNEHMEN
Spuren erhalten. Abläufe rekonstruieren. Entscheidungen auf belastbare Erkenntnisse stützen.
LOCKVEIL untersucht digitale Systeme und Datenquellen nach einem vermuteten oder bestätigten Sicherheitsvorfall. Ziel ist eine nachvollziehbare technische Einordnung von Ursache, Ablauf und möglichem Umfang – damit Ihr Unternehmen fundiert über Bereinigung, Kommunikation und weitere Maßnahmen entscheiden kann.
Laufender Angriff? Zum 24/7 IT-NotdienstGESCHÄFTSNUTZEN
Nach einem Sicherheitsereignis sind technische Fakten oft über viele Systeme verteilt. Forensik führt verfügbare Spuren methodisch zusammen, macht Grenzen der Aussage sichtbar und trennt gesicherte Erkenntnisse von Annahmen.
Wir prüfen, welche Konten, Geräte, Systeme oder Daten nachweisbar betroffen sind und wo aufgrund fehlender Spuren Unsicherheit verbleibt.
Erkannte Einstiegspunkte, Persistenzmechanismen und betroffene Komponenten liefern eine Grundlage für abgestimmte Eindämmungs- und Wiederherstellungsmaßnahmen.
Feststellungen, Zeitbezüge, Untersuchungsmethoden und Einschränkungen werden nachvollziehbar aufbereitet – für technische Verantwortliche, Management und eingebundene Fachberater.
GEEIGNETE AUSGANGSLAGEN
Eine forensische Untersuchung ist sinnvoll, wenn ein konkreter Verdacht besteht und digitale Spuren gesichert sowie ausgewertet werden müssen. Untersuchungsziel und Verhältnismäßigkeit werden vorab eingegrenzt.
Unbekannte Anmeldungen, auffällige Weiterleitungsregeln, verdächtige Zugriffe oder ungewöhnliche Aktionen sollen zeitlich und technisch eingeordnet werden.
Endpoint-Meldungen, verdächtige Prozesse, Persistenz oder unerklärliche Netzwerkverbindungen erfordern eine tiefergehende Untersuchung des betroffenen Systems.
Protokolle, Zugriffswege und vorhandene Artefakte sollen zeigen, ob Daten erreichbar waren, aufgerufen oder möglicherweise übertragen wurden.
Nach der Eindämmung sollen Ablauf, Ursache und verbleibende Risiken rekonstruiert werden, um Bereinigung und künftige Schutzmaßnahmen fundiert zu steuern.
LEISTUNGSUMFANG & ERGEBNISSE
IT-Forensik folgt konkreten Fragestellungen. Wir legen fest, welche Systeme und Zeiträume betrachtet werden, welche Sicherungsmethode angemessen ist und wie mit Originaldaten, Arbeitskopien sowie Ergebnissen umgegangen wird.
Vorhandene Hinweise werden aufgenommen, Hypothesen formuliert und Datenquellen sowie Prioritäten für die Untersuchung festgelegt.
Relevante Datenträger, Systeme oder exportierbare Protokolle werden abhängig von Lage und Verfügbarkeit möglichst veränderungsarm gesichert.
System-, Identitäts-, Anwendungs-, Cloud- und Netzwerkspuren werden zielgerichtet nach den vereinbarten Fragestellungen ausgewertet.
Relevante Ereignisse werden normalisiert und zu einer nachvollziehbaren Chronologie verbunden, soweit Zeitquellen und Datenlage dies erlauben.
Befunde werden korreliert, alternative Erklärungen geprüft und verbleibende Unsicherheiten ausdrücklich benannt.
Methodik, Feststellungen, Aussagegrenzen und technische Empfehlungen werden adressatengerecht dokumentiert und erläutert.
FACHLICHE EINORDNUNG
Gute Forensik ist hypothesengeleitet, reproduzierbar und zurückhaltend in ihren Schlussfolgerungen. Nicht die Menge eingesammelter Daten entscheidet, sondern ihre Relevanz, Integrität und Einordnung im Gesamtzusammenhang.
Unkoordinierte Bereinigung, Neustarts oder breit eingesetzte Analysewerkzeuge können Spuren verändern. Gleichzeitig kann ein verbundenes System weiteren Schaden verursachen. Deshalb sollte die Lage früh mit Incident-Response- und Forensik-Fachleuten abgestimmt und jede Maßnahme nach Betriebsrisiko sowie Spurenerhalt abgewogen werden.
Incident Response steuert die aktuelle Lage: Schaden begrenzen, Betrieb stabilisieren und Wiederanlauf vorbereiten. IT-Forensik sichert und analysiert digitale Spuren. In realen Vorfällen laufen beide Disziplinen koordiniert, weil schnelle Maßnahmen die spätere Spurenlage beeinflussen können.
Sicherungsschritte, Übergaben, verwendete Werkzeuge und relevante Prüfsummen werden dokumentiert. Originaldaten und Arbeitskopien werden soweit praktisch und technisch möglich getrennt behandelt. Das konkrete Verfahren richtet sich nach Systemart und Untersuchungsziel.
ABLAUF DER ZUSAMMENARBEIT
Jede Untersuchung beginnt mit einer klaren Frage. Der Ablauf wird an Dringlichkeit, Datenflüchtigkeit, Betriebsrisiko und rechtliche Rahmenbedingungen des Auftraggebers angepasst.
Wir erfassen Beobachtungen, betroffene Systeme, bereits erfolgte Änderungen, verfügbare Datenquellen und die benötigten Entscheidungen.
Flüchtige und persistente Daten werden nach Dringlichkeit gesichert; Herkunft, Zeitpunkt und Bearbeitung werden nachvollziehbar festgehalten.
Artefakte werden ausgewertet, Zeitlinien korreliert und Befunde gegen alternative Erklärungen sowie bekannte Normalaktivität geprüft.
Wir erläutern Erkenntnisse, Unsicherheiten und technische Folgemaßnahmen. Bei Bedarf unterstützen wir die Übergabe an Incident Response oder weitere Fachberater.
ENTSCHEIDUNGSHILFE FÜR IHR UNTERNEHMEN
Eine gute Beauftragung beginnt mit der Entscheidung, die Sie nach der Untersuchung treffen müssen. Nicht jedes verfügbare System muss gleich tief analysiert werden. Umfang, Zwischenstände und neue Arbeitsschritte sollten nachvollziehbar freigegeben werden.
Beschreiben Sie Anlass, betroffene Systeme, bekannte Zeitpunkte und die benötigte Entscheidung. Bereits durchgeführte Änderungen und erkennbare Lücken gehören ebenfalls in die erste Lagebeschreibung.
Klären Sie befugte Ansprechpartner, zulässigen Untersuchungsumfang und einen geeigneten Übertragungsweg. Sensible Vorfallsdaten gehören nicht unaufgefordert in ein allgemeines Kontaktformular.
Vereinbaren Sie erste Untersuchungsschritte, Zwischenberichte und Freigaben für Erweiterungen. Klären Sie, welche technische Dokumentation, Management-Zusammenfassung und Ergebnisbesprechung enthalten sind.
HÄUFIGE FRAGEN
Die Antworten geben eine erste Orientierung. Verbindlich ist immer der konkret vereinbarte Leistungsumfang für Ihre Umgebung.
Wenn ein konkreter Verdacht technisch aufgeklärt werden soll, Ursache oder Umfang eines Vorfalls unklar sind oder digitale Spuren für weitere Entscheidungen erhalten werden müssen. Bei einem laufenden Angriff sollte gleichzeitig die Incident Response koordiniert werden.
Eine pauschale Empfehlung wäre riskant. Weitere Nutzung kann Spuren überschreiben oder Schaden vergrößern; hartes Ausschalten kann flüchtige Daten verlieren. Die Maßnahme sollte anhand der konkreten Lage unverzüglich fachlich abgestimmt werden.
Meist lässt sich ein Datenabfluss nicht mit absoluter Sicherheit ausschließen. Die Untersuchung kann verfügbare Hinweise, Zugriffswege und Protokolle bewerten und transparent darstellen, welche Aussagen die Datenlage trägt und welche nicht.
Das hängt von Fragestellung, Datenmenge, Systemarten, Verschlüsselung, Verfügbarkeit von Protokollen und neuen Erkenntnissen ab. Nach einer ersten Sichtung grenzen wir Untersuchungsschritte und Prioritäten transparent ein.
Maßgeblich sind Fragestellung, Zahl und Art der Systeme, verfügbare Spuren, Dringlichkeit und die gewünschte Berichtstiefe. Ein begrenzter Untersuchungsauftrag kann einen anderen Aufwand haben als die Rekonstruktion eines unternehmensweiten Vorfalls. Nach der ersten Einordnung werden Umfang, Abrechnung und Freigaben für zusätzliche Schritte festgelegt.
Ja, Art und Detailtiefe werden im Auftrag festgelegt. Typisch sind eine verständliche Management-Zusammenfassung, technische Feststellungen, Methodik, Einschränkungen und empfohlene Folgemaßnahmen.
Nein. Wir arbeiten nachvollziehbar und dokumentieren Sicherung sowie Analyse. Ob und unter welchen Voraussetzungen Ergebnisse in einem konkreten Verfahren verwertbar sind, muss mit entsprechend qualifizierter Rechtsberatung geklärt werden.
KOSTENLOSES ERSTGESPRÄCH
Im ersten Gespräch klären wir Anlass, Dringlichkeit, betroffene Systeme und vorhandene Spuren. Daraus leiten wir einen angemessenen Untersuchungsumfang ab. Bei einem laufenden Angriff nutzen Sie bitte direkt den IT-Notdienst.