24/7 IT-NOTDIENST FÜR UNTERNEHMEN

IT-Notdienst bei
Cyberangriffen.

Jetzt zählt ein klarer nächster Schritt. LOCKVEIL unterstützt Sie bei der ersten Lagebewertung und koordiniert nach abgestimmtem Auftrag die Bewältigung des Vorfalls – gemeinsam mit Ihrer IT.

Kontaktkanäle rund um die Uhr nutzbar. Verbindliche Reaktionszeiten ergeben sich aus dem jeweiligen Auftrag oder SLA.

Nutzen Sie möglichst ein nicht betroffenes Gerät. Senden Sie keine Passwörter, privaten Schlüssel oder vollständigen Protokolldaten per E-Mail.

INCIDENT RESPONSEKLAR KOORDINIERT
KI-generierte Illustration: ein abgegrenztes System in einer gläsernen Hülle neben verbundenen Geschäftsmodulen
VON DER UNSICHERHEIT ZUM PLANEinordnen.
Eindämmen.
Wiederanlauf planen.
KI-generierte Illustration Kein realer Kundenfall.

RANSOMWARE / SOFORTMASSNAHMEN

Ransomware-Verdacht? So reagieren Sie jetzt.

Bleiben Sie ruhig und handeln Sie kontrolliert. Ziel ist, eine weitere Ausbreitung zu begrenzen, wichtige Spuren zu erhalten und vorschnelle Fehlentscheidungen zu vermeiden.

01 / RANSOMWARE-WARNZEICHEN

Woran Sie einen möglichen Ransomware-Angriff erkennen.

Kein Zugriff, verschlüsselte Dateien, geänderte Zugänge oder eine Lösegeldforderung sind klare Gründe, den Vorfall sofort einzuordnen.

  • Dateien lassen sich nicht mehr öffnen oder tragen unbekannte Endungen.
  • Server, Anwendungen oder ganze Arbeitsplätze sind plötzlich nicht erreichbar.
  • Passwörter, Administratorrechte oder Sicherheitswerkzeuge wurden verändert.
  • Eine Nachricht fordert Geld oder Kryptowährung für Entschlüsselung oder Schweigen.
  • Angreifer drohen mit der Veröffentlichung kopierter Unternehmensdaten.
  • Backups sind nicht erreichbar, gelöscht oder ebenfalls verschlüsselt.
  1. 01

    Über einen sauberen Kontaktweg anrufen.

    Nutzen Sie möglichst ein nicht betroffenes Telefon oder Gerät. Schildern Sie kurz Zeitpunkt, sichtbare Symptome, betroffene Systeme und bereits ergriffene Maßnahmen. Übermitteln Sie keine Passwörter oder Schlüssel.

  2. 02

    Führung und Kommunikation festlegen.

    Informieren Sie Geschäftsleitung, IT-Verantwortliche und gegebenenfalls Datenschutzbeauftragte. Bestimmen Sie eine Person, die Entscheidungen, Maßnahmen und interne sowie externe Kommunikation koordiniert.

  3. 03

    Betroffene Systeme isolieren.

    Trennen Sie eindeutig betroffene Geräte kontrolliert vom Netzwerk. Ist eine Netztrennung nicht möglich, kann das Ausschalten erforderlich sein; dabei können flüchtige forensische Spuren verloren gehen. Bei Produktions-, OT- oder anderen sicherheitskritischen Anlagen keine Abschaltung ohne die zuständigen Betriebsverantwortlichen vornehmen.

  4. 04

    Beobachtungen dokumentieren.

    Notieren Sie Zeitpunkt, Symptome, betroffene Systeme und bereits ergriffene Maßnahmen. Fotografieren Sie sichtbare Erpressernachrichten möglichst mit einem separaten Gerät oder notieren Sie deren Inhalt. Öffnen Sie keine zusätzlichen Dateien.

  5. 05

    Zugänge kontrolliert absichern.

    Verwenden Sie keine privilegierten Konten auf möglicherweise kompromittierten Geräten. Änderungen an Konten und Fernzugängen nur koordiniert und von einem sauberen System aus durchführen.

  6. 06

    Backups schützen und Pflichten prüfen.

    Verbinden Sie keine Offline-Backups mit der betroffenen Umgebung. Prüfen Sie frühzeitig mögliche Melde-, Vertrags- und Versicherungsfristen sowie den Bedarf zur Beweissicherung.

JETZT VERMEIDEN

Nicht auf Forderungen eingehen.

  • Kein Lösegeld zahlen und nicht eigenständig antworten oder verhandeln
  • Systeme nicht unkoordiniert neu starten oder zurücksetzen
  • Keine Logs, Dateien oder Erpressernachrichten löschen
  • Backups nicht vorschnell in das betroffene Netz einspielen
  • Keine Passwörter oder Schlüssel per E-Mail versenden

IT-NOTDIENST / AUFGABE

Was macht ein IT-Notdienst für Unternehmen?

Ein IT-Notdienst unterstützt bei akuten Cyberangriffen und IT-Sicherheitsvorfällen. Ziel ist, eine akute Ausbreitung zu begrenzen und parallel ein belastbares Lagebild aufzubauen – nicht die vorschnelle Reparatur eines einzelnen Geräts.

Wir klären gemeinsam mit Geschäftsleitung, interner IT und vorhandenen Dienstleistern, welche Systeme, Konten und Daten betroffen sein könnten, welche Geschäftsprozesse priorisiert werden und welche Spuren erhalten bleiben müssen. Umfang, Zugänge, Entscheidungswege und Dokumentation werden der Lage entsprechend abgestimmt.

IT-Forensik und mögliche Untersuchungsergebnisse ansehen
EIN GEMEINSAMES VORGEHEN
  1. 01
    VERSTEHENEin gemeinsames Lagebild.

    Beobachtungen, Geschäftsauswirkungen und offene Fragen zusammenführen.

  2. 02
    ENTSCHEIDENKlare Prioritäten und Freigaben.

    Geschäftsführung, IT und benötigte Fachrollen abstimmen.

  3. 03
    HANDELNNachvollziehbare nächste Schritte.

    Aufgaben, Entscheidungen und bekannte Restrisiken dokumentieren.

Schematisches Modell. Konkrete Maßnahmen richten sich nach der Lage.

TYPISCHE CYBERVORFÄLLE

Wann sollten Sie den IT-Notdienst kontaktieren?

Warten Sie nicht, bis Ursache und Umfang zweifelsfrei feststehen. Ein begründeter Verdacht reicht für eine erste Einordnung.

02

Kompromittierte Konten

Unbekannte Anmeldungen, geänderte Passwörter oder verlorener Zugriff auf E-Mail, Microsoft 365 oder Cloud-Dienste.

03

Verdacht auf Datenabfluss

Ungewöhnliche Übertragungen, veröffentlichte Datenausschnitte oder eine konkrete Erpressungsdrohung.

04

Malware und verdächtige Aktivität

Warnmeldungen, unbekannte Prozesse, deaktivierte Schutzsoftware oder auffälliger Datenverkehr.

05

Unbekannte Administratorkonten

Neue Benutzer, veränderte Rechte oder Fernzugänge, die intern nicht erklärt werden können.

06

Manipulierte Systeme

Veränderte Webseiten, Serverkonfigurationen, Weiterleitungen oder nicht autorisierte Änderungen.

07

Ausfall mit Angriffsverdacht

Geschäftskritische Systeme fallen aus und ein technischer Defekt lässt sich nicht sicher bestätigen.

FORMULAR / E-MAIL VORBEREITEN

IT-Notfall strukturiert per E-Mail melden.

Für die direkte Kontaktaufnahme können Sie uns anrufen. Alternativ öffnet das Formular Ihr E-Mail-Programm mit einer vorbereiteten Nachricht an den 24/7 IT-Notdienst.

  • Unternehmen und erreichbare Kontaktperson
  • Zeitpunkt und erste erkennbare Symptome
  • Betroffene und geschäftskritische Systeme
  • Bereits ergriffene Maßnahmen
Keine Zugangsdaten übermitteln.

Für sensible Vorfallsdaten stimmen wir nach dem Erstkontakt einen geeigneten sicheren Übertragungsweg ab.

Mit * gekennzeichnete Felder sind erforderlich.

Vorfall knapp schildern

Bei einem laufenden Vorfall bitte zuerst anrufen: 05761 8429666

Bitte keine Passwörter, Schlüssel oder vollständigen Logs und Datenabzüge eintragen. Einen sicheren Übertragungsweg stimmen wir mit Ihnen ab.

* Pflichtfelder. Die Angaben werden nicht auf der Website gespeichert. Erst wenn Sie die vorbereitete E-Mail selbst versenden, erreicht uns Ihre Anfrage.

INCIDENT RESPONSE

So läuft ein Einsatz des IT-Notdienstes ab.

Vorgehen und Reihenfolge richten sich immer nach der konkreten Lage. Sie erhalten einen zentral koordinierten Prozess statt unverbundener Einzelmaßnahmen.

  1. 01

    Erstkontakt & Triage

    Wir erfassen Symptome, Zeitpunkt, betroffene Systeme, geschäftliche Auswirkungen und bereits getroffene Maßnahmen. Danach werden der unmittelbare Handlungsbedarf und der mögliche Einsatzumfang abgestimmt.

  2. 02

    Eindämmung

    Gemeinsam mit Ihrer IT priorisieren wir Maßnahmen, um betroffene Systeme und Zugänge kontrolliert zu isolieren. Entscheidungen und Änderungen werden fortlaufend festgehalten.

  3. 03

    Analyse & Beweissicherung

    Verfügbare Protokolle, Systeme und weitere Spuren werden im vereinbarten Umfang gesichert und technisch eingeordnet. Was untersucht werden kann, hängt von Datenlage, Zugriff und Erhaltungszustand ab.

  4. 04

    Bereinigung

    Auf Grundlage der verfügbaren Erkenntnisse werden Maßnahmen für Schadsoftware, kompromittierte Konten und bekannte Angriffswege priorisiert und mit den Systemverantwortlichen umgesetzt.

  5. 05

    Kontrollierter Wiederanlauf

    Geschäftskritische Systeme werden nach abgestimmten Prioritäten wieder in Betrieb genommen. Freigabekriterien, Abhängigkeiten und bekannte Restrisiken fließen in die Entscheidung ein.

  6. 06

    Abschluss & Verbesserung

    Je nach Auftrag werden Lage, wesentliche Maßnahmen, Erkenntnisse, Restrisiken und technische sowie organisatorische Folgemaßnahmen dokumentiert und übergeben.

HÄUFIGE FRAGEN

Wichtige Fragen zum 24/7 IT-Notdienst.

Wenn Sie einen Angriff vermuten, warten Sie nicht auf vollständige Gewissheit. Wir können die ersten Anzeichen gemeinsam einordnen.

Kein akuter Vorfall? Notfallvorsorge planen
01Können verschlüsselte Daten immer wiederhergestellt werden?

Nein. Das hängt unter anderem von vorhandenen Backups, deren Integrität, der eingesetzten Schadsoftware und dem Zustand der Systeme ab. Eine vollständige Wiederherstellung kann nicht garantiert werden.

02Bedeutet 24/7 eine garantierte sofortige Reaktion?

Die Kontaktkanäle des IT-Notdienstes sind rund um die Uhr nutzbar. Eine verbindliche Reaktionszeit gilt nur, wenn sie in einem Auftrag oder Service Level Agreement ausdrücklich vereinbart wurde.

03Erfolgt die Unterstützung remote oder vor Ort?

Das richtet sich nach Lage, technischer Erreichbarkeit, Sicherheitsanforderungen und Verfügbarkeit. Die erste Triage kann häufig remote beginnen; das weitere Vorgehen wird nach dem Erstkontakt festgelegt.

04Müssen wir den Cyberangriff melden?

Nicht jeder Vorfall ist automatisch meldepflichtig. Mögliche datenschutzrechtliche, sektorale, vertragliche und versicherungsbezogene Pflichten sollten jedoch sofort von den jeweils Verantwortlichen geprüft werden. Bei einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten sieht Artikel 33 DSGVO unter den dort genannten Voraussetzungen eine Meldung ohne unangemessene Verzögerung und möglichst binnen 72 Stunden ab Bekanntwerden vor. LOCKVEIL unterstützt bei der technischen Sachverhaltsaufklärung, erbringt aber keine Rechtsberatung.

EUR-Lex: Artikel 33 DSGVO · BSI: Vorfall bewältigen und melden

24/7 IT-NOTDIENST

Cyberangriff vermutet? Jetzt ersten Kontakt herstellen.

Nutzen Sie für den Erstkontakt möglichst ein nicht betroffenes Telefon oder Gerät.

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